Stopover Bangkok

Nach einigen kunstdominierten Wochen in Malaysia geht es erstmal nach Thailand. Meine Mutter macht hier gerade Urlaub und es wird höchste Zeit für ein Wiedersehen. Ich bin mit Malaysia noch nicht fertig. Ich habe hier in einem Appartmenthaus einen Painting-Auftrag bekommen und werde in Kürze wieder zurückkehren.

Ich fliege vom beschaulichen Penang in die Millionenmetropole Bangkok. Ich komme abends an und lande zur Abwechslung mal wieder in einem typischen Hostel: viel zu kleine Zimmer und muffiger Geruch. In manchen Hostels fühlt man sich einfach nicht wohl und möchte am liebsten gleich wieder weiter. Da ich nur einen Tag und 2 Nächte in Bangkok bleibe, suche ich mir nichts neues.

Am nächsten Morgen checke ich die Hauptstadt Thailands per Fußweg, Bus und Skytrain aus. Die Stadt bevölkert ca. 8 Millionen Einwohner und ist erstmal unüberschaubar. Das Leben auf der Straße ist laut, verkehrslastig, pulsierend. Bangkok bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ca. 400 Tempel. Wo fängt man an, wo hört man auf?! Da ich nur einen Stopover geplant habe, bin ich nicht großartig vorbereitet. Ich muss zugeben, dass ich gerade mal wieder einen Planungskoller habe. Alle 3-4 Tage neu planen, neu entscheiden wohin es geht, die Fahrten organisieren, das Hostel organisieren, auschecken wo Busse losfahren, wie man in der City von A nach B kommt usw. Die Hälfte von so einer Reise besteht nur aus Recherche, Planen und Buchen. Ich bin genervt von meinem Smart Phone, auf das ich ständig angewiesen bin. Es gibt unterwegs immer was zum nachschauen und wenn es nichts zum nachschauen gibt, braucht man Google Maps. Luxusprobleme eines Travellers….

Ich bin in der Nähe der Khaosan Road einquartiert und starte beim Königspalast durch. Innerhalb der weitläufigen Palastanlage erstrecken sich weitere prunkvolle, mit Gold verziehrte Tempelanlagen, u.a. der für Thailand bedeutendste Wat Phra Kaeo. Er beinhaltet die berühmte Smaragd Buddha Statue.

Königspalast Tempelanlage Bangkok, Bild Shutterstock

Smaragd Budda Statue, Bild Google

Chakri Maha Prasat

3, 2, 1 – GO!

Taxi Taxi! Bild Google

Streetfood + Streetfruits!

Das Streetfood hier flasht mich schon alleine vom Anblick. Überall gibt es die leckersten Snacks und exotischsten Früchte to go. Gerade als Backpacker und Asien-Neuling kann ich mir kaum eine bessere Option vorstellen. Man kann sich für wenige Baht durchprobieren, das Essen ist „safe“, die Lebensmittel sind frisch und man sieht wie sie zubereitet werden, man kann mit den Locals ins Gespräch kommen und kurbelt die hiesige Wirtschaft an.

So eine Tüte voll Obst (Papaya, Wassermelone, Dragonfruit, Ananas…) kostet 20 Baht was ca. 50 Ct entspricht. Ein Chicken-Spieß kostet 10 Baht, ein Reisgericht im Durchschnitt 60 Baht usw. Man könnte hier den ganzen Tag nur essen.

Bild von Google

Bangkok’s Streetart

Die örtliche Kunst auszuchecken ist auch immer ein guter Anfang, wenn man planlos ist. Spezifische Orte in einer Stadt von dieser Größe zu finden, erfordert allerdings noch mehr Recherche und Google Maps – aber es lohnt sich definitiv.

Leider ist so ein Tag schnell vorbei und meine Bangkok-Erfahrung neigt sich auch schon dem Ende. Bangkok hat soviel zu bieten und verdient mehr Zeit. Man kann allerdings einfach nicht alles anschauen und muss auf so einer Backpackerreise immer wieder Prioritäten setzen. Es geht weiter auf die Insel…